Häufige Fragen


"Am schwersten sind die Fragen zu beantworten, die wir uns deswegen gar nicht erst stellen." 

 Dr. phil. Michael Richter

Sie suchen noch nach Antworten auf Ihre Fragen?
Hier habe ich vorab schon einmal eine kleine Sammlung für Sie vorbereitet.


Mit welchen Beschwerden kann ich einen Homöopathen aufsuchen?
Das reicht vom Windelausschlag eines Neugeborenen bis zur schweren Krebserkrankung. Oft sind es Patienten, die "schon alles versucht haben" oder gar als unheilbar gelten, die Hilfe in der Homöopathie suchen. Auch Patienten die chronische Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Allergien, chronische Schmerzen usw haben, gehen zum Homöopathen. Aber grundsätzlich ist diese Therapieform für groß und klein, alt und jung bestens geeignet.


Ist Homöopath und Heilpraktiker das Gleiche?
Nein. Um mit der Homöopathie arbeiten zu können, muss man entweder Arzt oder Heilpraktiker sein. Auch Hebammen dürfen im Rahmen der Geburtshilfe homöopathische Arzneimittel anwenden. Das heißt, Homöopathie ist für Ärzte und Heilpraktiker eine Zusatzausbildung. Auch als Privatperson kann man die Homöopathie erlernen, Menschen (außerhalb seiner Familie) damit behandeln jedoch ist nicht erlaubt.


Woraus werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?
Homöopathische Arzneimittel können pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft sein. Eine Besonderheit bilden die Nosoden (zum Beispiel abgetötete, sterilisierte Erreger). Die Herstellung erfolgt nach den amtlichen Vorgaben des deutschen Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) oder des Europäischen Arzneibuchs.


Was ist eine Erstverschlimmerung?
Die Homöopathie ist eine Reiz-und Regulationstherapie, bei der es durch die Regulationsmechanismen des Körpers bei Behandlungsbeginn zu einer leichten Verstärkung der vorhandenen Beschwerden kommen kann. Sie wird als positives Zeichen der korrekten Arzneiwahl gedeutet, da der Körper beginnt, zu reagieren. Eine Erstverschlimmerung klingt in der Regel rasch wieder ab und geht dann in die Besserung über. Oft fehlt diese Reaktion, aber das Mittel passt trotzdem 1A. Bei akuten Krankheiten dauert sie in der Regel nicht länger als ein paar Stunden, bei chronischen Erkrankungen können sie bis zu ein paar Tagen anhalten. Besteht Unsicherheit, ob es sich um eine Erstverschlimmerung oder eine echte Verschlechterung der Erkrankung handelt, sollten sie mich anrufen.


Kann ich die Medikamente von meinem Arzt sofort absetzten wenn ich mit der homöopathischen Behandlung beginne?
Nein, auf keinen Fall! Bitte setzten sie ihre Medikamente nur schrittweise und mit Rücksprache des Behandlers ab aber niemals plötzlich und eigenmächtig, auch wenn sie sich schon besser fühlen. Dies gilt insbesondere für Kortison, Blutdruckmedikamente, Insulin und Schilddrüsenhormone.


Ist es besser, wenn ich zur Homöopathie noch andere alternative Therapieformen nutze?
Dies kann ich in der Regel mit "Nein" beantworten. Die Homöopathie ist eine Therapie die tiefgründig und allumfassend wirkt. Deshalb wenden sie bitte bei einer homöopathischen Therapie keine zusätzlichen alternativen Therapien an, wie z.b. Schüssler Salze, Akupunktur, Reiki oder Bachblüten. Jede dieser Therapien bietet gute und spezielle Reize, aber der Mensch kann nur eine gewisse Anzahl an Reizen aufnehmen ohne ihn zu überfordern. Es bringt einfach nichts, bzw. ist für die Heilung sogar hinderlich. Entscheiden sie sich lieber gezielt für eine Sache. In seltenen Fällen, wenn die Grundkonstitution schon sehr geschwächt ist (z.b. während Chemotherapie), kann es sinnvoll sein, unterstützende Maßnahmen zu ergreifen. Dies würden wir aber in einem persönlichen Gespräch eruieren. Was sie aber zusätzlich tun können : Bewegung, gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen, Entspannungsübungen, Meditation, frische Luft...


Wie schnell wirkt die Homöopathie?
Schnell. Aber was bedeutet das? Bei einer sehr akuten, plötzlichen Erkrankung muss das Mittel innerhalb von wenigen Minuten wirken (z.b. bei einer Blutung). Bei einer akuten Mandelentzündung sollte man spätestens nach einem Tag eine Besserung merken. Bei chronischen Erkrankungen die schon viele Jahre oder Jahrzehnte bestehen, kann und darf es natürlich länger dauern. Es kommt auf viele Faktoren an. Wichtig ist zu wissen, dass es Schritt für Schritt in die richtige Richtung gehen sollte.


Muss ich an die Homöopathie glauben damit sie wirkt?
Selbstverständlich nicht. Auch bei Säuglingen, Menschen im Koma oder Tieren wirkt die Homöopathie. Im Umkehrschluss wirkt ein falsch gewähltes Mittel nicht, egal wie sehr man an die Homöopathie glaubt.


Stimmt es, dass man währen der Behandlung keinen Kaffee trinken darf?
Jein. Empfindliche, sensible Menschen (oder bei bestimmten Arzneimitteln) sollte man auf Kaffee tatsächlich verzichten. Vor allem zu Beginn der Therapie. Wichtiger ist es auf Kampfer und Minze zu verzichten. Dies kann eine antidotierende (aufhebende) Wirkung haben.


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